Am Anfang war das Lager - Das Werden der Gmünder Neustadt


Weltgeschichte wurde in Gmünd nie geschrieben. Aber: Es gibt in Mitteleuropa nur wenige Kleinstädte, deren historische Entwicklung über Jahrhunderte so eng mit der Weltgeschichte verbunden ist wie jene von Gmünd. Im Besonderen gilt dies auch für Gmünd-Neustadt. Seit dem Bestehen war die Entwicklung dieses Stadtteiles eng mit den weltgeschichtlichen Ereignissen des 20. Jahrhunderts und deren Auswirkungen verbunden.
Die Gmünder Neustadt entstand aus dem 1914 in Gmünd errichteten Flüchtlingslager. Es war eines  der größten in der österreich-unga-rischen Monarchie. Etwa 200.000 Flüchtlinge aus allen Teilen der Monarchie wurden im Verlauf des Krieges im Lager untergebracht, an die 30.000 Menschen fanden auf dem noch heute existierenden Lagerfriedhof ihre letzte Ruhestätte. Das Buch „Am Anfang war das Lager“ soll die Entwicklung vom Flüchtlingslager zum belebten Stadtteil nachzeichnen.Weltgeschichte wurde in Gmünd nie ge-schrieben. Aber: Es gibt in Mitteleuropa nur wenige Kleinstädte, deren historische Entwicklung über Jahrhunderte so eng mit der Welt-geschichte verbunden ist wie jene von Gmünd. Im Besonderen gilt dies auch für Gmünd-Neustadt. Seit dem Bestehen war die Ent-wicklung dieses Stadtteiles eng mit den weltgeschichtlichen Ereignissen des 20. Jahrhunderts und deren Auswirkungen verbunden.
Die Gmünder Neustadt entstand aus dem 1914 in Gmünd errichteten Flüchtlingslager. Es war eines  der größten in der österreich-ungarischen Monarchie. Etwa 200.000 Flüchtlinge aus allen Teilen der Monarchie wurden im Verlauf des Krieges im Lager unter-gebracht, an die 30.000 Menschen fanden auf dem noch heute existierenden Lagerfriedhof ihre letzte Ruhestätte. Das Buch „Am Anfang war das Lager“ soll die Entwicklung vom Flüchtlingslager zum belebten Stadtteil nachzeichnen.

Das Buch zu den Gedenkfeiern „100 Jahre Neustadt“, verfasst von den Autoren Manfred Dacho, Mag. Franz Drach und Harald Winkler, erschienen 2014 im Verlag Bibliothek der Provinz.
Das Buch beinhaltet nach den Vorworten von Andreas Beer, MA, Bürgermeister der Stadt Gmünd, und den Autoren die Kapitel:
Das Lager
In diesem Kapitel werden vorgestellt
Das Jahr 1914 - Die „Urzeit“ der Neustadt - Die Flucht beginnt - Das Lager entsteht - Das Lager und Hans Fürnsinn - Ein „Big Apple“ in Niederösterreich - Die Einrichtungen - Bildung und Kultur im Lager - Das Lager und der Tod - Zeitzeugen berichten - Die Kroaten im Gmünder Lager - Ausschnitt aus dem ukrainischen Buch „Gmünd, Stadt der ukrainischen Flüchtlinge und Ausgewiesenen in der Zeit des Ersten Weltkrieges. 1914-1918“ (Wasil Makowski) - Alltag im Gmünder Lager - Pressesplitter: Das schrieb man über die Geschehnisse im Gmünder Lager -/ Eine Chronologie - Torschluss im Gmünder Flüchtlingslager
Der Weg zur Neustadt
Dieses Kapitel behandelt
Gmünd und die Grenze – Vom Lagerspital zum Landesklinikum
Die Wirtschaft
Dieser Abschnitt befasst sich mit
Die Bobbin - Die Firma Heinisch - Die Weberei Hutter & Welt – Die Agrana – Die Molkereigenossenschaft - Die Bau- und Holz AG – Die Firma Leyrer + Graf - Die Trafik in der Neustadt - Die Greissler der Neustadt
Die Gesellschaft
Das Kapitel enthält
Der Kindergarten der Neustadt - Die Schule der Neustadt - Die Gendarmerie der Neustadt - Das Postamt der Neustadt - Der Sport in der Neustadt - Das Kino der Neustadt - Der Arbeitergesangsverein - Das Arbeiterheim - Spielplätze in der Neustadt - Die Neustadt und ihr Aßangteich
Die Bevölkerung
Sie finden
Wohnen in der Neustadt - Die Feuerwehr der Neustadt - Der Neustädter und sein Wirtshaus - Der Bürgermeister auf dem Rad - Franz Chaloupek (1909-2007)
Das kirchliche Leben
behandelt
Der erste Pfarrer der Neustadt Pater Richard Wagner (1905-1978)
Das NS-Regime
Das Kapitel befasst sich mit
Widerstand und Verfolgung 1934-1945 - Der Nationalsozialismus in der Neustadt - Die Juden in der Neustadt – Gmünder Soldaten zie-hen ins Feld – Das Reichsarbeitsdienstlager – Der Bombenangriff vom 23. März 1945
Splitter aus der Nachkriegszeit
Sie finden den Artikel „Die Neustadt und die Altstadt“ und einige Fotos dazu


 

 

Gestaltet von Manfred Dacho, 2015